Guillaume Bruère

"Giom nach Paula auf Giom"

6. November bis 4. Dezember 2011


 

                      

Guillaume Bruère beim Zeichnen im Kunsthistorischen
Museum
in Wien. Foto: Barbara Steiner

 

 

Guillaume Bruère
"Giom nach Paula auf Giom" -  Zeichnungen, Objekte und Sägeschnitte

Wallhöfen. Die Galerie kd.kunst zeigt in der Ausstellung „Giom nach Paula auf Giom“ Sägeschnitte, Objekte und Zeichnungen von Guillaume Bruère. Es ist die zweite Ausstellung des französischen Künstlers in der Galerie, zum ersten Mal war er vom 30. August bis 20. September 2009 mit „Randfigur am Rap-s-feld“ in Wallhöfen vertreten. Wer dem Künstler einmal beim Zeichnen zusieht, hat das Gefühl, er fällt bei seiner Arbeit in eine Art Trance. In den letzten Jahren zeichnete Bruère in verschiedenen großen Museen, unter anderem im Pariser Louvre, in der Berliner Gemäldegalerie und im Kunsthistorischen Museum Wien und näherte sich den dort ausgestellten Werken auf seine Weise. Er eignet sich in seriellen Annäherungsversuchen ihre Essenz an, um sie zu seiner eigenen zu machen. Es ist ihm nicht so wichtig zu erkennen, was als Inspirationsvorlage dient. Und doch entsteht eine Referenz an das Original,  „Instant-Zeichnungen“ über die ambivalente Beziehung zwischen Abbild und Urbild. Neben diesen Zeichnungen werden auch sogenannte „Sägeschnitte“ zu sehen sein, die 2009/2010 entstanden sind. Es sind Holzschnitte ganz anderer Art: Mit der Stichsäge in einem Rutsch in Sperrholzplatten gesägt, wieder zusammengesetzt und dann auf Holzplatten aufgezogen und fixiert, erwecken sie den Eindruck eines Puzzles. Der Einschnitt in das Holz wird durch die Fixierung jedoch fast rückgängig gemacht, das Ergebnis ist eine Zeichnung aus Holz, bunten Fabelwesen oder Scheren-Schnitten ähnlich.                                                  Text: Stosch/Dickert

 
In unserem Archiv finden Sie auch Arbeiten des Künstlers, die bei der ersten Ausstellung gezeigt wurde

 

Zeichnen im Museum:








Düsseldorf, Kunstsammlung 
Nordrhein-Westfalen, nach 
Fernand Léger, 01.09.2010










 

Wien, Kunsthistorisches Museum,
Zeichnung 70 x 50 cm nach
Peter Bruegel d.Ä., Mai 2009